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Vonovia21,03 €+1,45%|LEG Immobilien52,05 €+0,97%|TAG Immobilien13,81 €+5,42%|Aroundtown2,17 €+1,69%|Patrizia7,24 €+1,12%|Hochtief443,20 €-0,94%|Immobilien Europa (ETF)30,81 €+0,34%|Rendite 10 J. (US)4,74 %+2,15%|Vonovia21,03 €+1,45%|LEG Immobilien52,05 €+0,97%|TAG Immobilien13,81 €+5,42%|Aroundtown2,17 €+1,69%|Patrizia7,24 €+1,12%|Hochtief443,20 €-0,94%|Immobilien Europa (ETF)30,81 €+0,34%|Rendite 10 J. (US)4,74 %+2,15%|Vonovia21,03 €+1,45%|LEG Immobilien52,05 €+0,97%|TAG Immobilien13,81 €+5,42%|Aroundtown2,17 €+1,69%|Patrizia7,24 €+1,12%|Hochtief443,20 €-0,94%|Immobilien Europa (ETF)30,81 €+0,34%|Rendite 10 J. (US)4,74 %+2,15%|Vonovia21,03 €+1,45%|LEG Immobilien52,05 €+0,97%|TAG Immobilien13,81 €+5,42%|Aroundtown2,17 €+1,69%|Patrizia7,24 €+1,12%|Hochtief443,20 €-0,94%|Immobilien Europa (ETF)30,81 €+0,34%|Rendite 10 J. (US)4,74 %+2,15%|
Wohnungsmarkt: Angebotslücke trifft auf gebremsten Neubau

Markt · Heute

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Wohnungsmarkt: Angebotslücke trifft auf gebremsten Neubau

Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bleibt hoch, während Baukosten und Finanzierungsbedingungen den Neubau ausbremsen. Was das für Mieter, Käufer und Projektentwickler bedeutet.

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Wohnungsmarkt: Angebotslücke trifft auf gebremsten Neubau

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Markt-Puls

Kennzahlen auf einen Blick

Kursdaten via Yahoo Finance, ggf. verzögert — keine Anlageberatung.

Vonovia

21,03 €

Δ Vortag: +1,45%

LEG Immobilien

52,05 €

Δ Vortag: +0,97%

TAG Immobilien

13,81 €

Δ Vortag: +5,42%

Aroundtown

2,17 €

Δ Vortag: +1,69%

Patrizia

7,24 €

Δ Vortag: +1,12%

Hochtief

443,20 €

Δ Vortag: -0,94%

Immobilien Europa (ETF)

30,81 €

Δ Vortag: +0,34%

Rendite 10 J. (US)

4,74 %

Δ Vortag: +2,15%

Verzögert · keine Anlageberatung · Quelle: Yahoo Finance

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Kalender

Immobilienkalender

Wichtige Termine für den Immobilienmarkt im Überblick

Nächste Termine
5. Aug. 2026
Mittel

Europace-Hauspreisindex (EPX)

Transaktionsbasierter Preisindex für Bestandshäuser, Neubau und Eigentumswohnungen.

9. Aug. 2026
Mittel

Baupreisindex Wohngebäude

Kostenentwicklung im Neubau — maßgeblich für Projektkalkulationen und Modernisierungsbudgets.

12. Aug. 2026
Hoch

vdp-Immobilienpreisindex (Quartal)

Preisentwicklung aus real finanzierten Transaktionen der Pfandbriefbanken — Wohnen und Gewerbe.

17. Aug. 2026
Hoch

Baugenehmigungen (Destatis)

Monatliche Zahl genehmigter Wohnungen — Frühindikator für das Neubauangebot in zwei bis drei Jahren.

20. Aug. 2026
Hoch

EZB-Zinsentscheid

Leitzinsentscheidung des EZB-Rats — Richtungsgeber für Pfandbriefe und Baugeldkonditionen.

22. Aug. 2026
Mittel

Häuserpreisindex (Destatis)

Amtliche Preisentwicklung für Wohnimmobilien im Quartalsvergleich, getrennt nach Stadt und Land.

Für Einsteiger

Häufige Fragen rund um Immobilien

Kompakte Einordnungen zu den Begriffen, die in unseren Artikeln regelmäßig auftauchen.

Welche Nebenkosten fallen beim Immobilienkauf an?

Neben dem Kaufpreis kommen Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie in vielen Fällen die Maklercourtage hinzu. Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 Prozent (Bayern, Sachsen) und 6,5 Prozent (unter anderem Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Schleswig-Holstein). Notar und Grundbuchamt schlagen zusammen mit rund 1,5 bis 2 Prozent zu Buche. In Summe sollten Käufer je nach Bundesland etwa 7 bis 12 Prozent des Kaufpreises als Erwerbsnebenkosten einplanen — diese Beträge finanzieren Banken in der Regel nicht mit.

Wovon hängen die Bauzinsen ab?

Baugeld folgt nicht direkt dem EZB-Leitzins, sondern den Renditen langlaufender Staatsanleihen, insbesondere der zehnjährigen Bundesanleihe, und den daran gekoppelten Pfandbriefen. Steigt diese Rendite, ziehen die Konditionen für Immobilienkredite mit kurzem Nachlauf nach. Hinzu kommen individuelle Faktoren: Beleihungsauslauf, Eigenkapitalquote, Bonität, Objektart und die gewählte Zinsbindung. Ein Prozentpunkt mehr Zins verändert bei 400.000 Euro Darlehen die Monatsrate um rund 330 Euro.

Was sagt der Energieausweis über eine Immobilie aus?

Der Energieausweis weist den Energiebedarf oder -verbrauch eines Gebäudes aus und ordnet ihn einer Effizienzklasse von A+ bis H zu. Er ist bei Verkauf und Neuvermietung Pflicht und muss spätestens bei der Besichtigung unaufgefordert vorgelegt werden. Für Käufer ist er ein Kostenindikator: Objekte der Klassen G und H haben in den vergangenen Jahren spürbare Preisabschläge hingenommen, weil Sanierungsbedarf und laufende Heizkosten eingepreist werden.

Wie funktioniert die Mietpreisbremse?

In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt darf die Miete bei Neuvermietung höchstens zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Maßstab ist der örtliche Mietspiegel. Ausgenommen sind Neubauten, die ab Oktober 2014 erstmals genutzt wurden, sowie umfassend modernisierte Wohnungen; auch eine bereits zuvor zulässig höhere Vormiete darf weiterverlangt werden. Vermieter müssen unaufgefordert Auskunft geben, wenn sie sich auf eine Ausnahme berufen.

Was bedeutet Mietrendite — und was ist eine gute?

Die Bruttomietrendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Aussagekräftiger ist die Nettomietrendite: Sie zieht Erwerbsnebenkosten, nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten und Instandhaltungsrücklage ab. In den Top-7-Städten liegen Nettorenditen bei Wohnimmobilien häufig zwischen 2 und 3,5 Prozent, in B- und C-Lagen bei 4 bis 5,5 Prozent. Die höhere Rendite bezahlt man mit Leerstands- und Wertentwicklungsrisiko.

Wann lohnt sich Kaufen gegenüber Mieten?

Eine belastbare Faustregel ist der Kaufpreisfaktor: Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete. Werte bis etwa 25 gelten als moderat, in Metropolen liegt der Faktor häufig über 30. Entscheidend sind daneben die geplante Haltedauer — unter zehn Jahren zehren allein die Kaufnebenkosten den Vorteil meist auf —, die Zinsbindung, das Eigenkapital und der Sanierungsstand. Wer beruflich mobil bleiben muss, fährt mit Miete in der Regel besser.

Immobilien lassen sich nicht verlieren, nicht stehlen und nicht forttragen. Mit gesundem Menschenverstand gekauft und bezahlt, sind sie das sicherste Investment der Welt.

Franklin D. RooseveltUS-Präsident
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